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Björn Erichsen
Björn Erichsen
Community piq
Sonntag, 27.03.2016

Warum das Schanzenfest schon an Ostern stattfand

Am Ende kamen doch wieder die Wasserwerfer zum Einsatz. Das hat Tradition, weil jedes Jahr nach dem friedlichen Fest in der Schanze selbstgebaute Barrikaden und Müllberge brennen. Im Vergleich zu den Vorjahren blieb es jedoch relativ friedlich, von ein paar Böllerwürfen und dem üblichen Katz- und Maus-Spiel zwischen Einsatzkräften und Aktivisten mal abgesehen.

Der Grund dafür, dass die - wie üblich nicht bei den Behörden angemeldete - Stadtteilparty statt im Spätsommer diesmal schon zu Ostern stattfand, ist der Schanzenhof bzw. dessen geplante Räumung Ende März. Die Immobilienfirma HWS will die Räume des alternativen Stadtteilprojektes, um ein Design-Hotel zu bauen. Dafür müssen die jetzigen Mieter, wie etwa das Hotel "Schanzenstern" oder die Drogenberatungsstelle "Palette", weichen.

Dagegen prostestierten am Samstagnachmittag tausende Besucher bei bestem Wetter - und demonstrierten wieder einmal, wie viel Enerige in gemeinschaftlichem, friedlichem Protest stecken kann. Doch ob das reichen wird, die nächste Stufe der Gentrifizierung im Schanzenviertel zu verhindern?

Da bisher, soweit ich das sehen kann, ein großes Erklärstück zu den Schanzenhöfen fehlt, kommt das piq dazu vom NDR - mit ein wenig Hintergrund, sowie einer Reihe schöner Bilder von der großen Protestparty in der Schanze. Lesenswert in jedem Fall auch die Kommentare unter dem Artikel!

Warum das Schanzenfest schon an Ostern stattfand
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