Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Fundstücke

Christian Huberts
mächtiger™ Kulturwissenschaftler und Kulturjournalist
Zum piqer-Profil
piqer: Christian Huberts
Montag, 30.11.2015

Walfänger – Wie Spielentwickler mit Mikrotransaktionen ihre Kunden ausbeuten

Gratis! Das hört man gerne. »Free2Play« (F2P) ist daher schon seit Jahren ein beliebtes und – zumindest mittelfristig – erfolgreiches Geschäftsmodell in der Gaming-Branche. Immer mehr Games lassen sich kostenlos herunterladen. Der Haken: Natürlich soll man irgendwann doch zahlen. Für neue Leben, ein goldenes Pony oder dafür, dass man 10 Sekunden statt 10 Stunden auf das nächste Erfolgserlebnis wartet. In Deutschland haben sich mit Big Point, Goodgame Studios und Wooga gleich mehrere große F2P-Entwickler etabliert und sorgen für die fettesten Umsätze der heimischen Branche. Doch seit geraumer Zeit steht das simple Modell aus guten Gründen in der Kritik.

Eira A. Ekre ist Game-Designerin und geht auf Model View Culture hart mit F2P-Spielen ins Gericht: Sie sind meist schlecht und machen Gewinn durch manipulative, unethische Methoden. In der Branche hat sich schon längst der Begriff »Whale« für besonders zahlungskräftige Kunden etabliert. Die Wale machen nur 0,15% der Spielerschaft aus, generieren aber bis zu 50% des Umsatzes. Dass es sich oft um Menschen handelt, die auch mit Glücksspielen ihre Probleme haben und sich zum Teil hoch verschulden, um weiterspielen zu können, wird gerne ignoriert. Eine strenge Regulierung – wie etwa bei Spielautomaten – findet nicht statt.

Nicht zuletzt schadet das F2P-Modell den Spielen. Es mag erfolgreich sein, aber der Fokus auf so genannte Mikrotransaktionen schränkt die Kreativität der Entwickler ein und stellt quantifizierbare Spielelemente in den Vordergrund. Wie soll man in Ruhe ein Spiel über eine komplexe Emotion wie Trauer spielen, wenn man alle paar Minuten zum Kauf virtueller Taschentücher aufgefordert wird?

Walfänger – Wie Spielentwickler mit Mikrotransaktionen ihre Kunden ausbeuten
8
3 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Fundstücke als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

piqd hat das erste personalisierte und generelle Audiomagazin! Egal aus welcher Quelle - alle Audio-Empfehlungen, die es in dein piqd Magazin geschafft haben, hast du jetzt immer dabei.

Einfach deinen piqd Audio-Feed im Podcatcher deiner Wahl auf dem Smartphone abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Podcast wird in AntennaPod abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in Apple Podcasts abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in Downcast abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in Instacast abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in Apple Podcasts abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in iTunes abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in Podgrasp abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Podcast wird in gpodder.net abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Podcast wird in Pocket Casts abonniert…

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.