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Marcus Bösch
piqer: Marcus Bösch
Mittwoch, 09.03.2016

Toca Boca für immer?

Im Regal liegt irgendwo ein zerfleddertes Buch von Gina Ruck-Pauquèt. Das war mal mein Lieblingsbuch, als ich ungefähr vier war. Ich blättere da ab und zu drin herum und bleibe jedes Mal bei der Geschichte von einem dicken reichen Jungen namens Kasimir hängen.

Kinder, die im 21. Jahrhundert aufwachsen, wischen im Moment vermutlich auf einem Tablet oder Smartphone herum. Und vermutlich sind sie schon längst in Berührung mit einer App des schwedischen Game Studios Toca Boca gekommen. Denn davon gibt es sehr viele, die sehen alle irgendwie ganz gut aus, haben einen nicht mehr aus dem Gehirn rauswollenden Jingle und sie sind überall. In 160 Ländern und mehr als 70 Millionen Downloads, sagt Wikipedia gerade.

Die spannende Frage: Werden Erwachsene im Jahr 2031 nostalgisch auf einem uralten Smartphone rumwischen oder via Kontaktlinse augmentiert die dann alten Apps von Toca Boca spielen? Wird es Toca Boca noch geben? Gina Ruck-Pauquèt feiert dann 100. Geburtstag. Sie war u.a. Mannequin, Werbeassistentin, Vertreterin und Gerichtsreporterin. 1958 ließ sie sich als freie Schriftstellerin in Bad Tölz nieder.

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