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piqer: The Buzzard
Dienstag, 10.07.2018

Sollten wir Bier genau so regulieren wie Zigaretten?

Sommerzeit ist Biertrink-Zeit. Der Bierumsatz ist in Deutschland dank Fußball und Sonnenschein gerade auf einem Rekordhoch. Aktuell berichten Marken wie Krombacher und Veltins, dass sie im Mai 2018 den besten Monat in der Geschichte ihrer Brauereien erlebten. Und mit der Fußball-Weltmeisterschaft dürfte der Umsatz noch weiter steigen. Daran verdient nicht nur die Alkoholindustrie. Auch die Gastronomie, die Werbeindustrie und der deutsche Fußballbund profitieren. Sie alle haben Interesse daran, dass die Menschen in Deutschland trinken. Und die Deutschen trinken viel: Im Schnitt eine ganze Badewanne voll Alkohol pro Person im Jahr. Dabei wissen wir alle: Alkohol ist krebserregend, zerreißt Familien, führt zu psychischen Langzeitschäden und tödlichen Verkehrsunfällen.

Laut Angaben von CORRECTIV sterben in Deutschland rund 40 Menschen täglich an den Folgen von Alkoholkonsum. Trotzdem sucht man abschreckende Bildchen, wie sie auf Zigarettenpackungen warnen, auf Bierflaschen vergeblich. Wir fragen uns deshalb diese Woche bei The Buzzard: Sollte man Alkohol in Deutschland stärker regulieren?

Zwei Texte möchten wir den Leserinnen und Lesern auf piqd empfehlen. Die Journalistin Sarah Peters widerlegt in einem Artikel in der KÖLNER RUNDSCHAU die Mär, dass geringe Mengen an Alkohol gut seien für die Gesundheit. Forscher aus Großbritannien haben nämlich herausgefunden: Schon unter geringen Mengen Alkohol leidet langfristig das Gehirn, die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken erhöht sich und das Erinnerungsvermögen schwindet.

Der zweite Text stammt von der Journalistin Karen Grass. Sie geht auf CORRECTIV der Frage nach, warum die EU Alkohol weniger reguliert als Tabak. Ihre Antwort: Vor allem die deutsche Alkohol-Lobby sei zu stark und zu sehr mit der deutschen Politik verstrickt.

Auf TheBuzzard.org empfehlen wir sechs weitere Perspektiven zum Alkoholkonsum, die Hintergründe liefern und den Horizont erweitern.

Sollten wir Bier genau so regulieren wie Zigaretten?
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Kommentare 1
  1. Jan Paersch
    Jan Paersch · Erstellt vor etwa einem Jahr ·

    Interessant, dass es es hier mindestens einen "Down-Voter" gab. Der Deutsche lässt sich offenbar sein Feierabendbier ungern verderben.

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