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Dienstag, 08.05.2018

Reiche Deutsche, arme Deutsche – „Ungleichland“ ist die Doku zur Stunde

„Wald zu besitzen, ist einfach ein wunderbares Gefühl.“ Ein Satz unter vielen in diesem Film, einer außergewöhnlichen Doku, die dem müden und nervösen Deutschland die Augen öffnet. Allein der Sendeplatz spricht für sich: Montagabend, ARD, 20.15 Uhr – Primetime. Ja, die Augen, man reibt sie sich, angesichts dieses ungewohnten Mutes.

„Ungleichland“ fährt wie ein Skalpell durch die dünn gewordene Fettschicht des wohlhabenden Deutschland. Denn: In so gut wie keinem anderen Industrieland ist die Diskrepanz der Vermögen so hoch wie hierzulande. Fast nirgendwo besitzen so wenige so viel. Das Problem ist nur, dass Armut statistisch genau erfasst ist, Reichtum jedoch nicht. Reichtum ist unsichtbar.

Das versucht dieser Film zu ändern und jenes eine superreiche Prozent der Bevölkerung zu bebildern. Es gelingt: Christoph Gröner ist Immobilientycoon, in Städten wie Leipzig baut er jede dritte Wohnung. Christian Freiherr von Bechtolsheim ist Nachfahre der Fugger und verwaltet weltweit das Vermögen von Superreichen. Von ihm stammt der Spruch mit dem Wald. Die beiden sind offenherzig vor der Kamera, Gröner sagt, „wenn man erst mal Geld hat und es zum Fenster rauswirft, kommt es zur Tür wieder rein“. Markige Sprüche im Quadrat, no problemo. Auf die Frage hin, ob sein Wachmann sich denn jemals ein Haus mit Pool wird leisten könnten, antwortet Gröner: „Kann er nicht. Will er aber auch nicht. Ich kenne ja meine Wachleute.“ Die schönste Szene des Films folgt dann, als der Wachmann am Entrée tatsächlich interviewt wird. Der schüchterne, höfliche Mann bleibt in der Reserve. Einen Pool hätte er schon gerne, sagt er verschmitzt, aber dann am liebsten in Griechenland. 

Die Doku ist verfügbar bis zum 07.05.2019.

Reiche Deutsche, arme Deutsche – „Ungleichland“ ist die Doku zur Stunde

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