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Fundstücke

Pionierinnen der Vergangenheit – vier Abenteurerinnen im Porträt

Susanne Franzmeyer
Piqer für Radio Features
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Susanne FranzmeyerDienstag, 18.05.2021

Vier Kurzfeatures über außergewöhnliche Frauen möchte ich hier empfehlen – alle auf ihrem Gebiet Pionierinnen. Die vierteilige Podcast-Reihe „Abenteurerinnen“ des Bayerischen Rundfunks ist aktuell bei Deutschlandfunk Kultur wiederholt worden und noch online zu hören. Alle etwa 25-minütigen Folgen sind einzeln abrufbar.

Die Reihe ist eine spannende Rückschau in vergangene Zeiten, wo ein derartig abenteuerliches Leben wie das der Porträtierten allenfalls Männern zugeschrieben wurde.

Die vier Folgen wurden von vier verschiedenen Autorinnen entwickelt, nehmen sich aber nichts an Spannung.

Zum einen wäre da die Geschichte Clärenore Stinnes‘, die 1927 als erster Mensch im Auto die Welt umfuhr. Zu dieser Zeit gab es oftmals noch nicht einmal Straßen, teilweise musste sie sich den Weg freisprengen. Mit Dynamit, das sie für alle Fälle mitgenommen hatte.

So was haben die Menschen hier noch nie gesehen. Ein deutsches Automobil. Mitten in der peruanischen Pampa. Davor gespannt an zwei langen Seilen 42 Männer, die verzweifelt versuchen, dieses Auto vorwärts zu bewegen.

In der zweiten Folge wird die Bergsteigerpionierin Eleonore Noll-Hasenclever porträtiert, die Anfang des 20. Jahrhunderts die Bergsteigerszene in Aufregung versetzte, da sie keine Steilwand scheute und selbst erfahrene Kollegen in den Schatten stellte.

1899. Es ist noch nicht die Zeit, in der eine junge Frau Anfang 20 einfach in Zermatt in ein Bergsteigerbüro spaziert und einen Guide bucht mit dem Ziel, das Matterhorn zu erklettern, den höchsten Berg Europas. Doch Eleonore macht genau das.

Die dritte Folge widmet sich Isabelle Eberhardt, einer Schriftstellerin, die Ende des 19. Jahrhunderts allein – als Mann verkleidet und mit arabischem Decknamen – an aufregende Orte der arabischen Welt reiste.

Jetzt war das ausgetrocknete Flussbett eine meterhohe Schlammlawine, die alles mit sich riss. Bäume, Tiere, Häuser, Menschen. Der Befehlshaber der Stadt, General Lyautey, ist mit seinen Männern seit Tagen auf den Beinen. Sie suchen unter den Trümmern nach der vermissten Isabelle Eberhardt.

Isabelle Eberhardt durchquerte die Sahara und das Atlasgebirge. Außerdem liebte sie den Islam, zu dem sie Ende des 19. Jahrhunderts übertrat – blieb dabei aber höchst emanzipiert.

In der letzten Folge wird Marga von Etzdorf porträtiert, eine Flugpionierin, die sich erst mit Loopings und bei Flugschauen einen Namen machte, um dann 1931 im Kleinflugzeug als erste den waghalsigen Flug von Berlin nach Tokio anzutreten. Später kam sie auf rätselhafte Weise ums Leben.

Man weiß eigentlich: die Strecke ist unlandbar, das heißt, das Flugzeug muss fliegen, ich kann nicht anders. Wie ein Rennpferd muss das einfach funktionieren.

Der Charme der Serie geht vor allem von den schillernden Persönlichkeiten aus, die sich damals alle in einem extrem männerdominierten Feld bewegten und sich dort zu behaupten wussten. Das macht auch heute noch Mut und ist ein wichtiges Zeitdokument im Zeichen der Emanzipation der Frau. Außerdem sind die Folgen sehr spannend aufgebaut. Tolle Frauen, tolle Podcast-Reihe!

Unter der hier verlinkten Seite sind auch die Links zu den anderen drei Audios zu finden.

Pionierinnen der Vergangenheit  – vier Abenteurerinnen im Porträt

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Kommentare 2
  1. Susanne Beucher
    Susanne Beucher · vor 6 Monaten

    Danke auch von mir!
    Ein schönes neues Morgenritual - Wachwerden, Tee holen und lauschen....

  2. Anne Hahn
    Anne Hahn · vor 6 Monaten

    Danke, ich hab bisher nur den Teil über Isabell Eberhard gehört und war begeistert, jetzt werde ich die anderen auch noch nachhören!

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