Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Fundstücke

Clara Westhoff
Journalistin

Journalistin im Training. Momentan als Trainee in der Online Redaktion der Architectural Digest. Feminismus und Kunst.

Zum piqer-Profil
piqer: Clara Westhoff
Mittwoch, 15.07.2020

If you can’t beat them, eat them

If you can’t beat them, eat them. Die Bibel kennt zehn Plagen. Vier davon kann man essen. Seit der Mensch sich wie Gott aufführt, sind noch etliche hinzugekommen.

Ich bin begeisterte Leserin der Lösungskolumne des SZ-Magazins. Michaela Haas ist die Autorin, die dahinter steckt. Sie ist Mitglied des Solutions Journalism Network, das "rigorose Recherchen zu reproduzierbaren Lösungen einfordert". Für das SZ-Magazin macht sie das bereits seit 2017 – kann ich nur empfehlen. An dieser Stelle möchte ich auf die neuste Folge aufmerksam machen, die sich invasiven Pflanzen- und Tierarten widmet. Guten Appetit!

Ein Unternehmensberater mit Schwerpunkt auf Innovation, eine Zukunftsforscherin und ein Gourmet-Koch sind die klugen Köpfe hinter dem Start-up Holycrab!, das eine Alternative zur Massentierhaltung und zur mühsamen Bekämpfung von Plagen bietet. Das Resultat: Köstlichkeiten. In den USA ist das schon länger ein Trend. Für die drei fing alles an, als sich vor rund zwei Jahren die Amerikanische Sumpfkrabbe ohne Fressfeinde in Berlin breitmachte. In Louisiana gilt sie als Delikatesse und so sorgte das Trio dafür, dass sie zu "Crab Roll", "Pasta die Plage" und "Boullabaisse" verarbeitet wurde. Garniert mit invasiven Pflanzenarten wie Neophyten und Topinambur. Bald fanden sie heraus, dass es bei bestimmten Wildtierarten ebenfalls einen Überschuss gibt – auf der Karte ihres Food Trucks finden sich nun auch Nilgänse und Waschbären.

Die unfreiwillige Corona-Pause nutzt das junge Start-up für die Entwicklung von Produkten für Gourmetläden und Supermärkte. Auch denken sie nicht nur über Essen, sondern transformative Ansätze im Allgemeinen nach: Sie arbeiten an einem Buch, das Geschäftsmodelle vorstellt, die Nachhaltigkeit und Wachstum verbinden.

On top gibt es am Ende des Artikels ein Rezept: Pralinen mit Knöterich-Füllung. Bitte unbedingt ein Foto schicken, falls es hier jemand versuchen sollte!

If you can’t beat them, eat them
9,3
12 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Kommentare 3
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 21 Tagen

    interessanter ansatz. gewisse Dinge akzeptieren. Gibt dir das leben zitronen... Allerdings: Waschbär essen? Kleine fellige niedliche tiere? ...glaube nicht dass das trend wird (egal wie paradox wir mit sowas sind).

  2. Manu J
    Manu J · vor 24 Tagen

    Spannend, danke! Die invasivste Tierart ist und bleibt wohl der Mensch ;-)

  3. Michaela Haas
    Michaela Haas · vor 24 Tagen

    Danke, Clara! Freue mich sehr über den piq und die netten Worte!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Fundstücke als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.