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Marcus Bösch
piqer: Marcus Bösch
Donnerstag, 19.05.2016

Her mit dem Adrenalin

Vergleiche zwischen verschiedenen Medien erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Film ist ja viel besser als das Theater. Das wiederum ist ja so viel unmittelbarer als ein toter Text auf Papier - undsoweiter. 

Nebenan bei der Zeit lässt David Hugendick Computerspiele gegen Actionfilme antreten und stellt fest: "Der Actionfilm ist ästhetisch am Ende, das Actionspiel fängt gerade erst richtig an." Dies belegt er mit aktuellen Beispielen. Und schönen Formulierungen. Beispiel: Die Spielewelt von Bloodborne spiele sich, als hielten H.P. Lovecraft, Tim Burton und Franz Kafka eine schwarze Messe ab. 

Offenbar hat sich Herr Hugendick in den vergangenen Wochen und Monaten adrenalingeladen einmal durch zahlreiche Spiele wie Uncharted 4, Fallout, Bloodborne, dem Shooter Bioshock und dem Survival-Epos The Last of Us bewegt.

In diesem Zusammenhang ganz schön der aufgeführte kleine, wenn auch nachvollziehbare Vorteil von Actionfilmen: die Zeit! Denn "120 Minuten (heute hat ja alles Überlänge) sind im Vergleich zu zehn oder mehr Stunden Spielzeit schnell und effizient." Da ist was dran. 

Her mit dem Adrenalin
8,3
4 Stimmen
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Kommentare 2
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor mehr als einem Jahr

    Wenn Computerspiele erwachsen werden, würde es eine Welle an kompakten Spielen für Vollzeitberufstätige geben. Dachte ich. Falsch gedacht. Woran liegt das? Ein Markt dafür wäre doch vorhanden? Und wo wir schon beim Ausfragen sind: Gibt es irgendwo eine Liste mit narrativen Games, die man in weniger als 10 Stunden durchgespielt bekommt?

    1. Marcus Bösch
      Marcus Bösch · vor mehr als einem Jahr

      Nicht dass ich wüsste, aber eine schöne Idee. Und dazu sehr passend derstandard.at/200003719... - wird nachher noch vom Kollegen verpiqd