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Jan Freitag
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piqer: Jan Freitag
Dienstag, 19.09.2017

hart aber fair: Die Rechtslastigkeit des Talkshow-Mainstreams in der Kritik konservativer Medien

Wenn eine CDU-Kanzlerin sozialdemokratischer regiert als die SPD. Wenn ein CSU-Minister Vertreter der parlamentarischen Opposition Rechtsradikale nennt. Wenn die FAZ dem öffentlich-rechtlichen Programm vorwirft, Rassisten nach dem Munde zu reden. Dann ist Bundestagswahlkampf im Jahr 2017. In ihrer klugen TV-Kritik zur jüngsten Ausgabe von "hart aber fair" bemängelt ausgerechnet das neoliberal-konservative Haus-und-Hof-Blatt christdemokratischer Weiter-so!-Werte, dass Plasberg seine tendenziösen Fragen einem AfD-Chat entnommen zu haben scheint.

Das wirft ein trübes Licht auf die journalistische Objektivität des ARD-Formats, aber ein sehr helles auf die Publizistik insgesamt. Wenn es selbst die FAZ schafft, zwischen "richtig" und "falsch", statt nur zwischen "wir'" und "die" oder gar "rechts" und "links" zu differenzieren, sind Qualitätsmedien offenbar doch noch in der Lage, den Filterblasen des Hasses Paroli zu bieten. Das zeigen auch die anderen Beiträge eher konservativer Plattformen zur saftig missratenen Talkshow des zusehends populistischen Moderators. 

hart aber fair: Die Rechtslastigkeit des Talkshow-Mainstreams in der Kritik konservativer Medien
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Kommentare 1
  1. Christoph Weigel
    Christoph Weigel · vor 4 Monaten

    der artikel von hans hütt ist eigentlich ein graus, weder richtige reportage, noch fetziger kommentar. eine krude mischung. ich verstehe nicht, wie sowas noch in der schublade qualitätsjournalismus landen kann.