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Fundstücke

Die Grausamkeit des Krieges: Erinnerung an Thị Kim Phúc Phan

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
Zum piqer-Profil
Jürgen KluteMittwoch, 08.06.2022

Die nicht mehr ganz so jungen Leserinnen und Leser von piqd werden sich an das Schwarz-Weiß-Foto des nackten und brennenden vietnamesischen Mädchens noch erinnern. Es war eines der markantesten und bekanntesten der unzähligen Fotos des Vietnamkrieges, den der französische Staat im Anschluss an den zweiten Weltkrieg begonnen hatte und der nach der französischen Niederlage von Dien Bien Phu 1954 von den USA für weitere 20 Jahre fortgesetzt wurde. Das Foto stand für die Grausamkeiten dieses Krieges und es hat die weltweiten Proteste gegen diesen Krieg unterstrichen.

Jenes damals neunjährige Mädchen war Opfer eines Angriffes mit Napalmbomben auf ihr Dorf gewesen. Heute, am 8. Juni 2022 genau vor 50 Jahren, fand dieser Angriff statt und wurde dieses Foto aufgenommen von dem Fotografen Nick Ut. Unmittelbar nach der Aufnahme der auf ihn zulaufenden Thị Kim Phúc Phan hat er das von Napalm erzeugte Feuer auf ihrer Haut mit einer Decke erstickt und sie so gerettet.

In ihrem Artikel im Wiener Standard beschreibt Kim Son Hoang den weiteren Lebenslauf von Thị Kim Phúc Phan, die Dank der schnellen Hilfe des Fotografen überlebte. Dieser Angriff vor 50 Jahren hat das Leben von Thị Kim Phúc Phan bis heute geprägt. Heute engagiert sie sich für Kinder, die wie sie selbst Kriegsopfer wurden.

Die Grausamkeit des Krieges: Erinnerung an Thị Kim Phúc Phan

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Kommentare 2
  1. Uwe Protsch
    Uwe Protsch · vor 26 Tagen

    Wer hätte vor 50 Jahren gedacht, dass der Krieg mit all seinem Horror uns mal so nahe kommen würde. Vietnam war damals weit weg, aber die Öffentlichkeit war über die (Fernseh-)Reporter "live" dabei. Jetzt werden wieder Kinder verletzt und getötet; aber die Bilder haben wohl (leider?) nicht mehr den aufwühlenden Effekt wie seinerzeit. Sind wir schon durch die Flut der Eindrücke so abgestumpft?

  2. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 26 Tagen

    Danke fürs Piqen, das Foto wurde zu Recht mit dem Pulitzer-Preis belohnt, zeigt es doch drastisch, was Krieg bedeutet. Es war wichtig und absolut richtig, wenngleich schon damals umstritten, dass dieses Bild unverpixelt gedruckt wurde.

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