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Marcus Bösch
piqer: Marcus Bösch
Mittwoch, 18.05.2016

Die Games Industrie im Jahr 2016

Die Games Industrie – steter Hort von Träumen, Wünschen und einer bisweilen sehr ernüchternden Realität. Denn das oft von außen herangetragene Wunschdenken, das sich in der Gleichung Game-App gleich Millionär zusammenfassen lässt, ist und bleibt für die allerallermeisten eben Wunschdenken.

In einem langen lesenswerten Text stellt Guardian Games Reporter Keith Stuart den aktuellen Status Quo aus seiner Sicht vor. Natürlich sind die disruptiven Stürme der flächendeckenden Vernetzung der Welt auch an der, im Vergleich, eher jungen Branche der Computerspiele alles andere als spurlos vorübergezogen.

Die alten unflexiblen großen Tanker geraten in Seenot, während kleine schnelle Beiboote rechts und links vorbeiziehen. Dieses oft im Kontext Journalismus herbeizitierte Bild, passt offenbar auch im Kontext Games. 

Vielleicht bisweilen ein wenig zu optimistisch skizziert Stuart das Bild von global vernetzten Akteuren, die quasi im Wohnzimmer nebenbei ein Spiel erstellen beziehungsweise von diversen Mitstreitern in aller Welt miterstellen lassen, um es danach dank neuer Monetarisierungsmethoden ( z.B. Amazon Underground: This app provides usually premium priced mobile games to users for free, and then pays royalties to developers based on how long people stay on their titles) auf den Markt zu geben. 

Ein lesenswerter Überblick, der in seiner optimistischen Grundhaltung hoffentlich ein paar Leute dazu bringt, jetzt gleich ein Game Studio zu gründen. 

Die Games Industrie im Jahr 2016
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