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Der streitbare Stefan Aust

Stefan Aust, früherer Chefredakteur des "Spiegel", hat seine Autobiografie geschrieben. Zu diesem Anlass interviewt ihn die "Zeit". Es ist ein lesenswertes Interview, ich kann manche seiner Ansichten nachvollziehen, andere nicht, aber das ist ja auch völlig in Ordnung.

Aust selbst kenne ich kaum persönlich, auch wenn ich ab Anfang 2006 im Hause "Spiegel" tätig war. Aber ich war ja bei "Spiegel Online", was damals, so dachten vor allem ein paar Heft-Leute (ein paar denken, glaube ich, heute noch so), etwas gaaaaanz anderes war als der "Spiegel", wir waren in deren Sicht Journalisten zweiter, ach was, dritter Klasse. So waren meine Berührungspunkte mit Aust eher gering – er war ja Chefredakteur vom Heft. Seltsam auch, dass wir uns kaum begegnet sind, obwohl er, wie ich, aus Stade kommt.

Aber zurück zum Interview: Ich finde es spannend, weil es die durchaus schillernde Figur Aust in all ihren Facetten – irgendwie links, ziemlich rechts, Journalist, der für das Gute und Gerechte kämpft, selbst unfassbar reich geworden, sehr erfolgreich (was die Auflage des "Spiegel" und seine Verweildauer in der Position als Chefredakteur angeht), Durchsetzer merkwürdiger Geschichten (Windräder etc.), Kämpfer gegen Axel Springer, heute selbst Axel-Springer-Mann – aufzeigt.

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Kommentare 3
  1. Daniela Becker
    Daniela Becker · vor 22 Tagen

    U.a. leugnet Aust in diesem Interview den menschengemachten Klimawandel.

    1. Hasnain Kazim
      Hasnain Kazim · vor 22 Tagen

      Ich will Aust keineswegs verteidigen und teile, was den Klimawandel angeht, seine Ansicht nicht. Er selbst sagt: "Ich leugne nicht den Klimawandel, sondern hinterfrage die Erklärung dafür kritisch. Ich wäre durchaus bereit, meine Positionen zu ändern, bloß sehe ich im Augenblick nicht, dass ich das müsste."

    2. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 22 Tagen

      @Hasnain Kazim Ich wollte auch nicht unterstellen, dass Sie sich das zu eigen machen, aber darauf hinweisen, dass diese Stelle im Interview extrem problematisch ist. Aust suggeriert mit seiner Aussage, dass es Zweifel am "menschengemachten" Klimawandel durch CO2 und weiteren Treibhausgasen gibt. Das ist sozusagen ein Standard-Satz aus dem Klimawandel-Leugner-Handbuch: "Klimawandel gab es ja schon immer. Und wenn er nicht menschengemacht ist, gibt es ja auch keine Lösung für das Problem." Und die ZEIT tut in dem nachgehenden Statement leider so, als sei es legitim, diese Auffassung zu teilen. Es gibt keine wissenschaftlichen Zweifel an den Grundmechanismen der Erderhitzung durch den Ausstoß von Treibhausgasen.

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