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Marcus Bösch
piqer: Marcus Bösch
Mittwoch, 03.02.2016

Der Datengott mag Dein Spiel nicht – Machen Nutzerdaten Games besser?

Ende der 1970er Jahre ging Spieleentwicklung ungefähr so: Ken und Roberta Williams, verheiratet seit sie beide 19 sind, haben zwei Kinder und beschließen eines Tages zuhause ein Computerspiel zu machen. Heraus kommt Mystery House, das erste Adventure-Game mit zweidimensionalen Grafiken, das das Spielgeschehen nicht nur in Textform präsentiert. 

Seitdem hat sich eine Menge getan. Die Etats sind größer geworden, die Teams sind größer geworden und die letzten 35 Jahre sind durch immensen technologischen Fortschritt und Professionalisierung geprägt. So weit, so bekannt. 

Patrick Stafford von Polygon zeigt in seinem Artikel, in welche Richtung sich Game Design jetzt gerade entwickelt und inwieweit Datenerhebung, Datenanalyse und nutzerzentriertes Design die Entwicklung von neuen Titeln beeinflussen.

Der Datengott mag Dein Spiel nicht – Machen Nutzerdaten Games besser?
8,3
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Kommentare 2
  1. Christian Huberts
    Christian Huberts · vor fast 2 Jahren

    Das bestätigt ein bisschen meine These, dass Game-Design mehr und mehr zur Fortführung der Arbeitswissenschaft (de.wikipedia.org/wiki/Arbe...) wird. Aber zum Glück gibt es ja auch Entwickler, die auf Nutzerdaten pfeifen und in erster Linie eine künstlerische Vision umsetzen.

    1. Marcus Bösch
      Marcus Bösch · vor fast 2 Jahren

      Arbeitswissenschaft - noch nie gehört. Bald dann die ersten arbeitslosen Arbeitswissenschaftler*innen ;(

      Finde diese gerade stattfindende Debatte (Machen Nutzerdaten Spiele besser? Kann und soll man Spielerlebnisse auf Grundlage von erhobenen Daten ggf. live verändern und/oder individualisieren) auf jeden Fall super spannend, weil noch vollkommen unklar ist, was da nach dem ersten Hype-Cycle-Durchlauf wirklich rauskommt. Und apropos Maximalprinzip: killscreen.com/articles/...