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Jan Freitag
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Jan Freitag
Montag, 23.05.2016
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Wie die Bundesrepublik in Hamburg die Sprache über Juden zurückfand

Das Schweigen der Nachkriegsgesellschaft zum Holocaust war so laut, dass es schrie. Bis zum ersten Auschwitz-Prozess Anfang der 60er Jahre galt es als unschicklich die kollektive Schuld am millionenfachen Mord auch nur zu erwähnen; zu antisemitisch war die junge Bundesrepublik, zu sehr mit Wirtschaftswunder und Verdrängen beschäftigt. Selbst an den Universitäten schien mit fünf Millionen Juden auch die Judaistik getötet. Dann aber entstand in Hamburg das "Institut für die Geschichte der deutschen Juden" und ebnete den Weg zur Versöhnung. Wohlgemerkt - den Weg. Denn das Ziel ist noch weit. Das belegt ein Text zum 50. Geburtstag des Instituts in der Süddeutschen Zeitung.

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