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Juliane Becker
Freie Journalistin und Bloggerin
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Juliane Becker
Sonntag, 24.07.2016
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Wie Berichterstattung bei Amokläufen nicht aussehen sollte

Ich spare mir an dieser Stelle den Ausraster über N24, SAT.1 und Co., die am Freitag wieder einmal deutlichst gezeigt haben, wie wenig sie von journalistischer Sorgfaltspflicht halten. Stattdessen folgt ein Negativbeispiel aus einer Ecke, die bisher eigentlich einen guten Ruf genoss: jetzt.de. Die hielten es, nur wenige Stunden nach den ersten Eilmeldungen, für eine gute Idee, das hier rauszuhauen: Absolut inhaltsleeres Pseudo-Drama inklusive einer Überschrift, bei der Kai Diekmann einen Kniefall machen würde.

Viel besser ist da dieser Artikel von Christian Helten, der treffend beobachtet hat, wie sehr uns der Smartphone-Liveticker die Wahrnehmung verzerrt. Was wir aus diesem Wochenende gelernt haben: 1. München hat offene Herzen und offene Türen. 2. Nichts ist so wichtig wie ein kompetenter Polizeisprecher. Und 3. Auf Teufel komm raus was Emotionales zum Amoklauf zu schreiben kann richtig nach hinten los gehen.

Wie Berichterstattung bei Amokläufen nicht aussehen sollte
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