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Marco Eisenack
Medienmensch aus München
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Marco Eisenack
Mittwoch, 29.06.2016
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Wenn der Freistaat grüner ist als die Landeshauptstadt, geht es um Autoabgase

Seit Jahren weiß der Stadtrat von der massiven Überschreitung der Grenzwerte durch Abgase. Doch die Angst vor dem Protest der Autofahrer ist groß und hat bis heute eine wirksame Lösung verhindert. Jetzt haben die Richter am Bayerischen Verwaltungsgericht deutliche Worte gefunden. Man fordert die Stadt zum sofortigen Handeln auf. Die Münchner Grünen fühlen sich bestätigt und fordern Lösungen ohne Denkblockaden von der City-Maut bis zur autofreien Altstadt.

Grünen-Stadtrat Florian Roth schreibt auf Facebook: "Ohrfeige für CSU und SPD. Gericht schreibt vor, dass der Luftreinhalteplan mit wirksameren Maßnahmen innerhalb von 12 Monaten nachgebessert werden muss. Dringend und ohne Denkverbote muss jetzt gehandelt werden. Wir müssen die Blaue Plakette mit Verminderung von Dieselstinkern in der Innenstadt voranbringen. Eine City-Maut gestaffelt nach Schadstoffausstoß und Autogröße muss genauso geprüft werden wie eine autofreie Altstadt (letzteres hatte die Regierung von Oberbayern vor 2 Jahren vergeblich von der Stat gefordert). ÖPNV-Angebote als Alternative zum Auto dürfen nicht mehr wie bei der Tram-Westtangente und -Nordtangente (Englischer Garten) blockiert werden."

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