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Marco Eisenack
Medienmensch aus München
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Marco Eisenack
Montag, 27.06.2016
Community piq

Warum ich die Museen der Bayerischen Staatsgemäldesammlung vorerst nicht mehr besuche

Dass Museen in Deutschland ein Problem mit Raubkunst in ihren Archiven haben, ist bekannt. Unbekannt war mir, dass öffentliche Institutionen wie die Bayerische Staatsgemäldesammlung bis heute die Aufarbeitung diese Kapitels behindern, wie die SZ in dem Artikel offenlegt. Görings Frau und der ehemalige Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung spielen bei dem nun öffentlich gewordenen Skandal eine tragende Rolle. Man vermutet, dass noch zahlreiche Fälle im Archiv schlummern. Aber die Staatsgemäldesammlung verweigert die Weitergabe der Dokumente.

Ich verweigere bis auf Weiteres meine Besuchszeit.

(In einer früheren Version dieses Piqs ist durch die Darstellung der Quelle direkt unter meinem Kommentar der völlig falsche Eindruck entstanden, Catrin Lorch, die Mit-Autorin des SZ-Artikels, wolle künftig den Pinakotheken fern bleiben. Um Irritationen zu vermeiden, möchte ich daher ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Ankündigung der Pina-Absenz lediglich meine Person betrifft. Mit dem Entzug meiner Besuchszeit wollte ich nach dem Lesen des Beitrags von Jörg Häntzschel und Catrin Lorch meiner Enttäuschung über das Verhalten der Institution Ausdruck verleihen.)

Warum ich die Museen der Bayerischen Staatsgemäldesammlung vorerst nicht mehr besuche
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Kommentare 1
  1. Marco Eisenack
    Marco Eisenack · vor mehr als einem Jahr

    Ein weitere Artikel dazu www.sueddeutsche.de/kultur/ns...