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Marco Eisenack
Medienmensch aus München
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Marco Eisenack
Montag, 29.08.2016
Community piq

Resteessen als Lifestyle-Erfahrung: Münchens große Liebe für ungeliebtes Gemüse

Am Wochenende haben sich laut Facebook 79 Münchnerinnen und Münchner am Stachus zum gemeinsamen Obst- und Gemüseschnipseln getroffen.

Umweltschützer klagen, dass rund ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel weggeschmissen wird. Die Bundesregierung errechnete in Deutschland einen Wert von umgerechnet immerhin jedem sechsten Ei, das in der Tonne statt auf dem Teller landet.

Resteverwertung ist da ein beliebter Trend, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen und zugleich genussvoll gemeinsam zu schnibbeln, zu kochen und zu schlemmen. Es geht nicht mehr darum, Geld zu sparen wie bei Großmuttern, als jede Woche der Reste-Eintopf auf dem Speiseplan stand, es geht um das  Statement eines Lebensgefühls.

Das Münchner Start-up Etepetete hat das erkannt und liefert seit einiger Zeit das passende Produkt zum Trend: DHL und UPS bringen in cool designten Gemüseretter-Boxen krumme Gurken mit passenden Rezepten an die Haustür.

Der Blogger Matthias J. Lange hat sich in seinem redaktion 42`s Weblog beim Auspacken der Box gefilmt, sich dabei sichtlich aufgekratzt von seiner Partnerin kenntnisreich die Mission der Gemüserettung erläutern lassen und seinem Beitrag auch noch reichlich Fotos und Text beigefügt. Klickwert, wenn man Nahrungsmittel vor der Tonne retten möchte, die in keine EU-Norm passen! 

Resteessen als Lifestyle-Erfahrung: Münchens große Liebe für ungeliebtes Gemüse
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