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Juliane Becker
Freie Journalistin und Bloggerin
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Juliane Becker
Dienstag, 19.07.2016
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Mensch oder Tier: Wem gehört die Isar?

Streit um die Isar gehört zu München wie die Besoffenen zur Wiesn. Mal sind es die Rauchschwaden, die die Flaucher-Griller verursachen, mal die Müllberge. Jetzt geht es, wieder mal, um die vielen Isarliebhaber, die tagtäglich die Kiesbänke besetzen.

Zwischen Ludwigsbrücke und Kabelsteg ist oft schon am frühen Nachmittag kein Fleck mehr auf den Kiesbänken frei. Dabei liegt der Abschnitt der kleinen Isar im Landschaftsschutzgebiet. Baden ist hier eigentlich nicht erlaubt, aber viele halten sich nicht daran.

Die Folge: Umweltschützer fordern, die Isar mitsamt ihrer Flora und Fauna besser vor Menschen zu schützen. Der Rest der Münchner sagt: Die Isar und deren Nutzung gehört für uns zum Lebensgefühl. Schuld daran ist auch die Renaturierung, die das Flussufer so verdammt attraktiv für Badegäste und Sonnenanbeter gemacht hat.

Für OB Reiter sind sowieso die "Saubären" das größte Problem - also die Zeitgenossen, die ihren Müll überall herumliegen lassen. Demnächst will er eine Aufklärungskampagne vorstellen - der Stadt "geht es gar nicht darum, möglichst viele Verbote zu erlassen, sondern die Badenden und Feiernden zu sensibilisieren, ihren Dreck wieder mitzunehmen."

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