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Björn Erichsen
Journalist

Norddeutscher. Lebt seit über 15 Jahren in Hamburg. Arbeitet für große Magazine und TV-Sendungen. Freischreiber by heart. Bildet an der Akademie für Publizistik Volontäre aus.

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Björn Erichsen
Mittwoch, 23.03.2016
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Hamburg-Romane in der Regen-Rezension

In diesem Frühjahr sind gleich vier Romane erschienen, die in Hamburg spielen. Maxim Billers "Biografie" zählt dazu, genau wie Heinz Strunks Serienmörderporträt "Der goldene Handschuh". Bei Karen Duves "Macht" hat sich in der Stadt ein ökofaschistisches Regime etabliert, während Schorsch Kamerum ("Jugend ist die schönste Zeit des Lebens") seinen Protagonisten Horsti nach durchlittener Kleinstadtjugend auf Sinnsuche durch die Unwägbarkeiten der Gegenkultur tingeln lässt.

Alles feine Bücher, so weit man lesen kann. Daniel Haas hat sich nun in der "Zeit" für die etwas andere Rezension entschieden und vermisst die Romane per Stapelverarbeitung entlang von vier Kriterien: Wetter, Stadtbild, Medien und gute Gesellschaft. Sein Fazit ist für Hamburg-Liebhaber ernüchtend, und nicht nur, weil das Wetter "immer scheiße ist". Am Ende landet er bei Siegfried Lenz.

Hamburg-Romane in der Regen-Rezension
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