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Juliane Becker
Freie Journalistin und Bloggerin
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Juliane Becker
Montag, 20.06.2016
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Fotos: Warum wir gegen Rassismus auf die Straße gehen

Am gestrigen Sonntagnachmittag hat es zwar aus Eimern geschüttet — 3500 Teilnehmern der Menschenkette gegen Rassismus war das aber herzlich egal. Sie alle hielten es stundenlang im strömenden Regen aus, um Rednern wie Claudia Roth und dem LMU-Soziologieprofessor Stephan Lessenich zuzuhören.

„Bei diesem Sauwetter" kenne man das sonst nur vom Public Viewing beim Fußball, sagt der katholische Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg.

Die paar wenigen Rechtsextremen, die aufkreuzten, wurden schnell vertrieben - die Polizei stellte einen Platzverweis aus - und die Menschenkette erreichte am Ende eine Länge von drei Kilometern. Wer sind diese Menschen, die bei so was mitmachen? Die Süddeutsche Zeitung hat einige Teilnehmer der gestrigen Proteste fotografiert und sie gefragt, warum sie zur Menschenkette gekommen sind. Sollte man sich vor allem dann angucken, wenn man dabei ist, den Glauben an die Menschheit zu verlieren.

Fotos: Warum wir gegen Rassismus auf die Straße gehen
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