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Juliane Becker
Freie Journalistin und Bloggerin
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Juliane Becker
Samstag, 09.04.2016
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Ein Abend im Märchenwald - "Peer Gynt" im Resi

In der deutschen Theaterlandschaft gibt es wohl keine schönere Kombination als David Bösch und Shenja Lacher. Böschs "Orest", dargestellt von Lacher, war derart blutrünstig, fesselnd und witzig, dass es mich sicher ein Dutzend Mal ins Resi lockte, und auch als Ibsens destruktiver Antiheld Peer Gynt hat er sich für immer in mein Herz gespielt: Ein Wolf im Märchenwald, vor einer Kulisse, für die allein es sich schon lohnt, eine Eintrittskarte zu kaufen (wem das nicht reicht: es kommt auch die schönste Liebesszene aller Zeiten vor). Ein bisschen Tim Burton, ein bisschen Hemlock Grove, ein bisschen Lewis Carroll, später noch ein wenig Wolf of Wall Street und fertig ist eine der zauberhaftesten Inszenierungen, die ich jemals in München gesehen habe - weshalb es an diesem Samstagabend eine klare Empfehlung für einen spontanen Theaterbesuch gibt (vor allem, weil es mal nicht ausverkauft ist). Wer das Stück noch nicht kennt: Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts gibt es hier.

Auch sehenswert: Bösch und Lacher sprechen über die Inszenierung und schälen dabei eine Zwiebel.

Ein Abend im Märchenwald - "Peer Gynt" im Resi
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