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Marco Eisenack
Medienmensch aus München
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Marco Eisenack
Freitag, 30.09.2016
Community piq

Douglas Coupland wartet auf eine App, die uns unsterblich macht

"Ich vermisse mein Prä-Internet-Gehirn", ein Satz aus der Ausstellung "Bit Rot", mit der sich Douglas Coupland aktuell im Museum Villa Stuck den Auswirkungen des Internets auf unser Leben und die Vergänglichkeit widmet. In dem Radio-Beitrag von Tobias Krone kommt auch das Google-Projekt des Kult-Autors zur Sprache, der am liebsten eine App entwickeln würde, die den Menschen ein ewiges digitales Leben garantiert – aber das ging wohl selbst Google zu weit.

"Gerade passiert ja in der Gegenwartskultur diese schizophrene Sache – vor allem in Deutschland – wo die Menschen auf ihr Recht pochen, vergessen zu werden. Sie wollen, dass ihr Name aus Google genommen wird. Und ich denke, das ist okay. Ich bin damit fast einverstanden. Aber gleichzeitig will jeder für immer erinnert werden mit einem Blog oder einer Webseite oder einem Foto. Man kann aber nicht beides haben.", so Coupland im Interview

Offenbar stellt hier einer ziemlich gute Fragen.

Die Ausstellung läuft bis zum 7. Januar 2017.

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