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Antje Heidböhmer
Journalistin und Autorin.

Aus dem platten Westfalen übers Ruhrgebiet an die Elbe gespült. Seitdem begeisterte Hamburgensie. Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftlerin. Schreibt für Print und TV (Neo Magazin Royale). Liebt Entertainment auf allen Kanälen.

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Antje Heidböhmer
Mittwoch, 07.09.2016
Community piq

Die Rückkehr der Schlabbrigkeit

Sportbekleidung gehörte auf den Platz. Der Maßanzug ins Büro. So war es früher, bevor die Jogginghose salonfähig wurde und alles auf den Kopf stellte. Schauspieler und Stars tragen sie inzwischen auf dem roten Teppich, auch in der Haute Couture spielt sie wieder eine Rolle. Dabei sagte Karl Lagerfeld noch vor gar nicht allzu langer Zeit: "Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren."

Annette Schneider von Deutschlandradio Kultur indes findet, die Jogginghose habe subversives Potential: "Wo eine milliardenschwere Modeindustrie uns einhämmert, wir müssten jährlich mindestens vier mal neue Hosen kaufen, um dazu zu gehören, reicht eine Jogginghose völlig, da sie ja mittlerweile zu allen Gelegenheiten passt."

Weiteren (Jersey-)Stoff zum Nachdenken gibt ab sofort die Ausstellung sports/no sports im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG), die sich mit der der Wechselwirkung von Mode, Sportbekleidung und Gesellschaft befasst. Zu sehen sind rund 150 Kleidungsstücke, Grafiken, Plakate, Fotografien und Filme. Kein Dresscode!

Die Rückkehr der Schlabbrigkeit
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