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Matthias Onken
Matthias Onken
Mittwoch, 24.02.2016
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Der "verbotene" Gipfel: Flüchtlinge treffen sich auf Kampnagel

Kampnagel, Mekka politisch aktiver Flüchtlinge: Am Wochenende wollen sich bis zu 1500 Einwanderer und Unterstützer in der Kulturfabrik treffen – unter anderem, um ihren Protest zu organisieren. Es geht um Rassismus, um Asylpolitik, um Probleme im Alltag der Asylbewerber und um die Situation in den Herkunftsländern. 

Der Refugee-Gipfel wurde per Crowdfunding finanziert und wird von der Linkspartei, als einzige politische Kraft, unterstützt. Das hat einen guten Grund, denn viele Teilnehmer werden illegal an der Konferenz teilnehmen: „Würden wir die bürokratischen Vorgaben streng befolgen, könnten wir uns nicht mal treffen, weil viele ihre Region gar nicht verlassen dürfen. Dass wir uns trotzdem treffen, ist ein guter Schritt, die Grenzen, auch die bürokratischen, ein Stück weit zu durchbrechen", sagt einer der Organisatoren. Dass sich die Flüchtlinge politisch organisierten, werde "etwas verändern".

Nachvollziehbar, dass die etablierten Parteien skeptisch sind und diesen "verbotenen" Protest-Gipfel nicht supporten. Zumindest als Zaungast sollten sie sich jedoch auf Kampnagel blicken lassen: Das Meeting dürfte interessante Erkenntnisse über die Stimmung in Deutschlands Flüchtlingscamps liefern – und darüber, wie die dort Lebenden darauf reagieren wollen.

Der Link führt zum bislang einzigen ausführlichen, in Hamburger Zeitungen erschienenem, Beitrag zum Thema.

Der "verbotene" Gipfel: Flüchtlinge treffen sich auf Kampnagel
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