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Juliane Becker
Freie Journalistin und Bloggerin
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Juliane Becker
Samstag, 25.06.2016
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Der Stoff, aus dem Opern sind: Kostüme am Nationaltheater

2000 Kostüme werden in den Werkstätten des Nationaltheaters gefertigt - pro Saison, versteht sich. Wie viel Arbeit das für die DesignmeisterInnen, MaskenbildnerInnen und die Menschen in Schneiderei, Schuhmacherei und vielen weiteren -eien bedeutet, kann man sich kaum vorstellen.

Bei den Opernfestspielen, die am 25. Juni beginnen, gibt es ein Wiedersehen mit manch anderem Bühnengewand: Der legendär unkleidsamen Latzhose der Elsa im "Lohengrin" zum Beispiel oder den Schneeanzügen in "South Pole". Außerirdisch-asiatische Opulenz flimmert einem vor Augen in "Turandot", Jonas Kaufmann erringt den Meistersinger-Pokal im schlichten T-Shirt. All diese Kostüme sind in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper entstanden.

Jutta Czeguhns Artikel auf SZ-online gibt einen netten Einblick in den täglichen Wahnsinn am Theater - übrigens kann man sich das Ganze auch mal live ansehen. Das Bayerische Staatstheater bietet nämlich sehenswerte Führungen an. 

Noch ein Tipp am Rande: Am 31. Juli gibt es wieder Oper für alle. Auf dem Max-Joseph-Platz wird der Meistersinger von Nürnberg übertragen - in der Inszenierung von David Bösch mit einem bezaubernden Jonas Kaufmann in der Hauptrolle. Hingehen!

Der Stoff, aus dem Opern sind: Kostüme am Nationaltheater
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