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Fundstücke

Jovana Reisinger
Autorin, Filmemacherin
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Jovana Reisinger
Freitag, 26.02.2016
Community piq

Der Besenstielräuber hat Geldsorgen und erpresst den FC Bayern.

Als Gangster sollte man sich sein Vorgehen sehr gut überlegen. Die kleinste Kleinigkeit kann einen für den Rest seines beruflichen und privaten Lebens verfolgen: Diesen Räuber verfolgt es, dass er zum Verschließen der Tür einen, na hoppla, Besenstiel benutzte. Ob sich Harald Zirngibl das so vorgestellt hat, als freundlicher Besenstielräuber in die Geschichte der deutschen Gangster einzugehen? Jetzt soll er den Münchner Klischeehelden FC Bayern (sehr abstrakt) erpresst haben. Er wurde in Niederbayern gefasst. Welchen Bezug er gerade zum Münchner Superclub hat, ist noch nicht weiter bekanntgegeben.

Er gilt zumindest als ein recht angenehmer Verbrecher. Er behandelte die Bankmitarbeiter besonders sorgsam und rannte nicht mit gezogener Waffe auf den Tresen zu, um etwas zu brüllen, so wie man das aus dem klassischen Fernsehkrimispiel kennt. Der hat das alles ein bisschen anders gemacht. Weil sein Traum aber scheiterte, veröffentlichte er nach seinem Knastaufenthalt ein Buch. Hier ein Videobeitrag über und mit ihm. Wie es dazu überhaupt kam? Naja: Kasse leer – Tasche leer – irgendwo muss das Geld herkommen!

Zirngibl gilt als der erfolgreichste Bankräuber Deutschlands. (Hier ist ein Beitrag über seinen Kollegen, den nettesten Bankräuber Deutschlands.) Und jetzt soll er bei einer Erpressung des FC Bayern mitgemacht haben.

Der Besenstielräuber hat Geldsorgen und erpresst den FC Bayern.
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