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Franz Kotteder
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Franz Kotteder
Sonntag, 21.02.2016
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Comedy im Fußball

Der FC Bayern ist zweifellos der erfolgreichste deutsche Fußballverein überhaupt. Aber der verrückteste ist wahrscheinlich der Münchner Lokalmatador (wenn man ihn überhaupt noch so nennen kann), spätestens seit dem Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik. Seither liefert der Verein zwar auch kaum einmal sportliche Erfolgsnachrichten, dafür aber jede Menge Slapstick und skurriles Drama. Und immer wenn man denkt: "So was lässt sich doch nicht mehr steigern!", folgt die Steigerung. Neueste Volte sind die Stadionpläne des Vereins bzw. von Ismaik. Sie werden obendrein gekrönt durch das Vorhaben, dem Stadion einen Zoo mit echten Löwen anzugliedern. Vermutlich denkt Ismaik dabei auch an nachhaltige Kreislaufwirtschaft: Schließlich könnte man die Spieler nach verlorenen Partien einfach den Löwen zum Fraß vorwerfen. Es gibt da Beispiele in der Geschichte...

Comedy im Fußball
8,3
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Kommentare 3
  1. Bernd Oswald
    Bernd Oswald · vor fast 2 Jahren

    ja, das ist wirklich zirkusreif, was die Löwen da gerade wieder abliefern. Genauer gesagt, was Ismaik abliefert. Da kommt fast nichts außer leeren Versprechungen und Schuldzuweisungen. Klar wäre ein neues eigenes Stadion schön. Aber jetzt, wo die Sechzger mit eindreiviertel Beinen in der Dritten Liga stehen (wenn es nicht wegen eines Lizenzentzugs noch weiter runter geht), über ein neues Stadion zu fabulieren, ist ein weiterer Beweis von Realitätsflucht. Ein Märchen aus 1001 Nacht. Dabei sind 1001 Fragen offen: Wie käme man vertraglich aus der Arena raus? Wer finanziert das Stadion? Wie kann man die Stadt von der (meines Erachtens nicht gegebenen) Ernsthaftigkeit überzeugen? Mich wundert es ohnehin, dass sich OB Reiter diese Phantastereien überhaupt anhört.

    1. Franz Kotteder
      Franz Kotteder · vor fast 2 Jahren

      Ins Positive gewendet, könnte man sagen: Mit dem TSV lernt man Fußball nicht bierernst zu nehmen, sondern mit Humor!

    2. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor fast 2 Jahren

      @Franz Kotteder kommt darauf an, wie hoch der eigene Fan-Faktor ist. Als Fan tut das schon sehr weh.