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Matthias Onken
Matthias Onken
Sonntag, 21.02.2016
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Bürgermeister-Talk: Warum Scholz den Zeit-Chef "tief beeindruckt"

Mit 39 Grad Fieber interviewte Giovanni di Lorenzo Olaf Scholz bei der "Langen Nacht der Zeit" im Deutschen Schauspielhaus. Es lag nicht an der inneren Hitze, dass der Chefredakteur seinem Talkgast am Ende offenbart, das Gespräch habe ihn "tief beeindruckt".

In jeder Minute des einstündigen Interviews macht der Hamburger SPD-Chef deutlich, warum er heute mehr denn je der richtige Bürgermeister für diese Stadt ist. "Wenn wir mit Leuten von der AfD zur Bildungspolitik diskutieren, sollten wir ihnen nicht erklären, wer sie sind. Wir sollten mit ihnen über Bildungspolitik diskutieren." Sätze wie diese sind es, die beeindrucken. 

So wie auch diese: "Gern würde ich die Flüchtlinge nach einer mathematischen Formel gerecht auf die ganze Stadt verteilen. Dafür müsste ich aber in einem sozialistischen Staat regieren, weil wir dann Leuten sagen müssten: Zieh da mal weg, die Bagger sind schon unterwegs, da kommen jetzt Flüchtlinge hin."

In einer Denkpause gesteht Giovanni di Lorenzo Olaf Scholz zu, schon "fast so schön zu schweigen wie Helmut Schmidt". Der Auftritt nährt den Verdacht, dass es mehr ist, was er mindestens ebenso gut kann wie der Alt-Kanzler. 

Bürgermeister-Talk: Warum Scholz den Zeit-Chef "tief beeindruckt"
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