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Eugen Pfister
Eugen Pfister
Mittwoch, 08.02.2017
Community piq

„Assassin's Creed" verbreitet ein esoterisches Geschichtsverständnis. Die Forschung schweigt.

Der französische Historiker Serge Gruzinski schreibt in einem Kommentar in der französischen Tageszzeitung „La Libération" gegen die eigentümlichen Geschichtsinterpretationen von Blockbustern wie der jüngsten „Assassin's Creed" Verfilmung an. Filme wie „Assassin's Creed" und „Die große Mauer" setzen sich gerade weltweit mit ihren extrem vereinfachenden und zugleich auch esoterischen Geschichtserzählungen durch und treffen dabei auf ein Publikum junger Menschen, das von der akademischen Geschichtsforschung im Stich gelassen worden war. Gruzinski erkennt nämlich den Fehler vor allem auf Seiten der Forschung, die sich vor langer Zeit schon aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und nur noch gegenseitig bespielt. Dermaßen hat die Geschichtswissenschaft aber das Feld jenen Geschichtsinterpretationen überlassen, die oft nur noch schwer von Verschwörungstheorien zu unterscheiden sind.

„Assassin's Creed" verbreitet ein esoterisches Geschichtsverständnis. Die Forschung schweigt.
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