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Fundstücke

Daniel Schreiber
Autor und Journalist
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piqer: Daniel Schreiber
Mittwoch, 13.01.2016

China, Öl, Terror: Werden wir 2016 eine neue Finanzkrise und das Ende der Eurozone erleben?

Es ist schon der zweite Text, den ich zu diesem Thema lese: Zwei britische Banken haben ihren Klienten mehr oder weniger empfohlen, alle Aktien zu liquidieren, weil ein neuer Crash drohe. Dieser Artikel wird ziemlich konkret in der Auflistung der Krisenängste. Die Situation in China, der sinkende Ölpreis und die Deflation in den Schwellenländern würden einen neuen Crash einleiten, der mindestens so schlimm werde wie der von 2008 und zudem das Ende der Eurozone nach sich ziehen könnte. Ich verstehe nicht viel von Wirtschaft. Dieser Piq ist daher eher als eine Diskussionsanregung gemeint. Was ist dran an diesen Befürchtungen? Sind sie Panikmache ein paar britischer Banker oder sind sie realer, als man es wahrhaben möchte? Please discuss!    

China, Öl, Terror: Werden wir 2016 eine neue Finanzkrise und das Ende der Eurozone erleben?
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4 Stimmen
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Kommentare 5
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor mehr als einem Jahr

    Also das kann man nicht so ganz ernst nehmen. Edwards von der SocGen, der da als Quelle angegeben wird, ist ein so genannter "Perma-Bär", d.h. er sieht die Welt jedes Jahr zusammenbrechen. Ab und zu hat er recht, wie etwa 2008. Aber auch eine Uhr, die stehen geblieben ist, hat zwei mal am Tag recht. Der Informationsgehalt ist ungefähr derselbe.
    Wie es der Weltwirtschaft tatsächlich geht, entnimmt man besser den Piqs bei "Politische Ökonomie". Es geht den Schwellenländern und Rohstoffexporteuren nicht gut, aber in Europa und den USA läuft es eigentlich ganz OK. Das verursacht bei den Aktionären weiche Knie, aber die diese Gruppe jammert, wie Edwards, eigentlich auch immer.

    1. Daniel Schreiber
      Daniel Schreiber · vor mehr als einem Jahr

      Danke! Das ist tatsächlich genau die Antwort, auf die ich gehofft hatte. Muss man so etwas als eine Art Untergangsszenarien-Sport oder eine Art Neujahrsritual verstehen? Und warum wird solchen Stimmen dann doch zumindest so viel Gewicht verliehen, dass sie als Anlageratschlag ernst genommen werden und in einem zweifelsohne seriösen Medium wie dem Guardian über sie berichtet wird? Irgendwie bleibt ein Unbehagen zurück, no?

    2. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor mehr als einem Jahr

      @Daniel Schreiber Selbst die Financial Times füttert wöchentlich einen Perma-Bären (großartiges Wort:): Wolfgang Münchau. www.ft.com/comment/c...
      Danke für die Einordnung, Georg!

    3. Daniel Schreiber
      Daniel Schreiber · vor mehr als einem Jahr

      @Frederik Fischer @Frederik Fischer Ja, aber mit dem Unterschied, dass Wolfgang Münchau - im Gegensatz zur Royal Bank of Scotland - nicht einer ganzen Anlegerschaft rät, sofort alle Aktien zu verkaufen. www.theguardian.com/business/...

    4. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor mehr als einem Jahr

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