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Fundstücke

Café Schluss-mit-lustig

Hasnain KazimDienstag, 14.06.2022

Man kennt das: Man will eine Arbeit zu Ende bringen, einen Artikel verfassen oder ein Kapitel zu Ende schreiben, man muss vielleicht eine Zeichnung anfertigen oder irgendwelche Pläne skizzieren. Dazu geht man ins Café (Wien: Kaffeehaus), bestellt sich eine Melange, und dann beginnt man plötzlich, sich die Leute anzuschauen, in die Luft zu starren, sich ins Netz einzuwählen und zu surfen, Mails abzurufen ... Kurz: Man prokrastiniert oder, verständlicher, schiebt auf, verdrängt die eigentliche Arbeit, sucht Ausreden, etwas anderes zu tun.

Im "Guardian" habe ich diesen Text über ein wunderbares Café in Tokio gelesen, das genau das unterbinden will: Das "Manuscript Writing Café", das im April eröffnet hat. Das Konzept ist so einfach wie bestechend: Das Personal macht Druck, dass man seine Arbeit macht! Hervorragend! Konkret zahlt man 150 Yen, also gut einen Euro, für die erste halbe Stunde, jede weitere volle Stunde kostet 300 Yen. Dafür gibt es so viel Tee und Kaffee, wie man mag. Und in regelmäßigen Zeitabständen kommt das Personal vorbei und fragt, wie weit man mit dem Schreiben (oder Zeichnen oder Planen) ist. Gleich zu Beginn muss man angeben, was man in dieser Arbeitssession erreichen will. Und man wählt, ob man die "milde" Variante des Drucks wünscht, bei der jemand nur höflich fragt, wie weit man gekommen ist oder die etwas strengere, bei der jemand hinter einem stehen bleibt und auf den Bildschirm schaut.

Schade, dass es keine noch strengere Variante gibt – die mit dem Nudelholz.

Jedenfalls scheint das Konzept zu funktionieren:

As a result, what they thought would take a day was actually completed in three hours, or tasks that usually take three hours were done in one.

Hervorragendes Geschäftskonzept! Ich hoffe, dass das auch jemand in Wien macht! "Kaffeehaus Jetzt schreib endlich!" oder so. Und lesenswerter Text.

Café Schluss-mit-lustig

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