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Tino Hanekamp
Autor

Tino Hanekamp war Journalist und Musikjournalist, hat in Hamburg mit Freunden zwei Musikclubs gegründet (‚Weltbühne‘, 'Uebel & Gefährlich’) und einen Roman geschrieben (‚So was von da‘). Derzeit lebt er im Süden Mexikos, wo er schreibt, die Tiere füttert und seine wundersame Frau liebt.

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piqer: Tino Hanekamp
Samstag, 11.06.2016

Bye bye, Barak - Obamas ‚Slow Jam' in Jimmy Fallons Late Night Show

In acht Monaten endet Barak Obamas zweite und letzte Amtszeit, und die große Frage ist natürlich: Was macht der Mann danach? Irgendwas mit Showbusiness würde sich anbieten, denn wie noch kein Staatsoberhaupt vor ihm hat Obama die Mechanismen des Pop verstanden und meisterlich bespielt. Mit dem Slogan ‚yes we can‘ hat er die Wahl gewonnen, weil alle an sein ‚hope‘ glauben wollten, und während die Republikaner im Kongress seine Politik sabotierten, ließ er sich von Zach Galifianakis verarschen, um für seine Gesundheitsreform zu werben, co-moderierte The Colbert Report und stieg zu Jerry Seinfeld ins Auto um, nun ja, ein bisschen rumzufahren und Quatsch zu reden. Legendär auch sein ‚Anger Translator‘ beim letztjährigen ‚White House Correspondents' Dinner‘ und seine Rede vor sechs Wochen an gleicher Stelle, die eher einem Stand Up Special glich und zum Ende hin immer absurder wurde. Vor drei Tagen folgte nun der jüngste Streich: Obama jammte mit Jimmy Fallon und The Roots über die Verdienste seiner Amtszeit. Das alles ist natürlich vor allem extrem clevere PR in eigener Sache, und wenn Obama das TTIP-Abkommen mit Rihannas ‚Work‘ rechtfertigt, kann einem das Lachen auch schon mal kurz im Halse stecken bleiben, aber hier geht’s jetzt mal nicht (oder: schon wieder nicht?) um die Politik dieses Mannes, sondern um seinen Witz, seine Selbstironie, seine Lässigkeit und Eleganz. Donald Trump? "Orange is NOT the new black." Film ab.

Bye bye, Barak - Obamas ‚Slow Jam' in Jimmy Fallons Late Night Show
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