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Fundstücke

Marcus Bösch
piqer: Marcus Bösch
Sonntag, 06.12.2015

Also das Allerschönste was Füße tun können ist: Tanzen.

Kürzlich konnte man sich im Internet 360 Grad Videos von Balletttänzerinnen und -tänzern anschauen. Das Google Cultural Institute hatte ein paar Videos angefertigt und hier und da flippte manch einer komplett aus: Man könne jetzt quasi fühlen wie das so sei ein Balletttänzer zu sein, schrieb beispielsweise Quartz

Nun ja. Für das selber machen, erleben und fühlen sind medial doch eigentlich Games zuständig, oder nicht?! Und weit abseits von Dance Dance Revolution gibt es zwei Spiele die beide ähnlich heißen und beide das Thema Tanz sehr spannend umkreisen und einzufangen versuchen. Da wäre Bounden – ein Spiel des leider inzwischen geschlossenen Studios Game Oven in Zusammenarbeit mit dem Dutch National Ballet aus dem Jahr 2014.

Und just angekündigt: ein neues Spiel names Bound für die Playstation, dessen Trailer Lust auf mehr macht. Ok? Okay
Also das Allerschönste was Füße tun können ist: Tanzen.
7,5
2 Stimmen
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Kommentare 2
  1. Christian Huberts
    Christian Huberts · vor fast 2 Jahren

    Eine meiner Arbeitsthesen ist ja, dass Computerspiele insgesamt mehr mit Tanz als etwa mit Literatur, Film oder Theater zu tun haben. Der Medienwissenschaftler Claus Pias hat das mal ganz schön zusammengefasst:

    »Das Programm inszeniert Bewegungen seines Benutzers und überprüft beispielsweise mittels Kollisionsabfragen, ob die Notationsvorschriften ordnungsgemäß aufgeführt wurden. Spielerfolg bemißt sich an der gelungenen Aufführung einer Programmpartitur, einer Schrift, die die Hände des Benutzers auf den Tasten tanzen macht.«

    So funktioniert »Bound« und so funktioniert »Super Mario Bros.« (überhaupt ein sehr musikalisches, rhythmisches Spiel). Games inszenieren unsere Körper und lassen uns nach ihrer Pfeife tanzen!

    1. Marcus Bösch
      Marcus Bösch · vor fast 2 Jahren

      Das ist ein schönes Zitat.