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Flucht und Vertreibung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Montag, 10.10.2016

Wie Europas Rüstungshersteller am Leid der Flüchtlinge verdienen

Von einem „historischen Tag“ sprach  EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos vergangenen Donnerstag, als er an der türkisch-bulgarischen Grenze die Pläne für eine neue EU-Grenzschutzbehörde vorstellte, die für noch weniger Flüchtlinge durch noch mehr Zäune, Schiffe, Kameras, Flugzeuge etc. sorgen soll.

Das Amsterdamer „Transnational Institut“ hat im Juli einmal untersucht, wie groß dieses europäische Geschäft mit der Flüchtlingsabwehr ist. Dabei stieß sie nicht nur auf einen Markt, der schon vor dem Frontex-Ausbau 15 Milliarden Euro jährlich schwer war. Die Forscher fanden auch heraus, dass es oft dieselben europäischen Unternehmen sind, deren Produkte Menschen erst in Nahost zu Flüchtlingen machen und sie in Europa davon abhalten, Zuflucht zu finden. Zumindest für europäische Rüstungshersteller sind es tatsächlich historische Zeiten. 

Wie Europas Rüstungshersteller am Leid der Flüchtlinge verdienen
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