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Flucht und Vertreibung

Anant Agarwala
piqer: Anant Agarwala
Mittwoch, 02.03.2016

Flüchtlingsland Griechenland

Es ist erst ein Dreivierteljahr her, kommt mir aber vor wie eine Ewigkeit: Showdown in Griechenland, Tsipras gegen die EU, Varoufakis gegen alle. Und Rentner, die vor geschlossenen Banken stehen, Menschen, die sich kein Brot mehr leisten können. Nun soll ausgerechnet dieses Finanzkrisengriechenland abertausende ankommende Flüchtlinge versorgen, während Staaten wie Österreich gegen EU-Recht verstoßen, Obergrenzen durchsetzen und auf Dublin pochen. In Athen und auf den griechischen Inseln gibt es zu wenig Wasser, Essen und ärztliche Versorgung. Und täglich kommen zwischen 2.000 und 3.000 mehr Menschen an. Ein Land verwandelt sich in ein Flüchtlingscamp.

Vor einem halben Jahr hatte die EU beschlossen, 66.400 Asylsuchende von Griechenland über die EU zu verteilen. Bislang wurden laut Human Rights Watch aber erst 295 Menschen von anderen Staaten aufgenommen. Das ist eine Umsetzungsquote von 0,44 Prozent. Eine Zahl wie gemacht, um das Scheitern einer europäischen Lösung zu symbolisieren. 

 

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