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Flucht und Vertreibung

Wirtschaftsflüchtlinge

Wirtschaftsflüchtlinge sind Menschen, die ihre Heimat verlassen, um ein wirtschaftlich besseres Leben zu finden. In der Heimat sog. Wirschaftsflüchtlinge herrscht in der Regel kein Krieg und auch keine politische Verfolgung. Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings ist in Deutschland heute äußerst negativ konnotiert und zu einem der Schlüsselbegriffe in der Debatte um die Zuwanderung junger Männer etwa aus Nordafrika geworden. Was häufig übersehen wird, ist das viele sog. Wirtschaftsflüchtlinge in bitterer Armut (über-)leben, dass häufig ganze Großfamilien Geld zusammenlegen, damit ein junger Mann den Weg in den Westen schafft, in der Hoffnung, dass dieser dann Geld nachhause schicken kann, um das Überleben seiner Familie zu sichern. Außerdem wird übersehen, dass die westlichen, industrialisierten Staaten in vielerlei Hinsicht mitschuld an der Armut in afrikanischen Ländern sind. Der Begriff Wirtschaftsflüchtling wird von rechten Strömungen benutzt um Stimmung zu machen und Hass zu schüren - hier bedarf es Aufklärung und Information, um nicht anfällig für Progaganda zu werden.

Weitere Informationen zum Thema Wirtschaftsflüchtlinge

Wirtschaftsflüchtlinge sind Menschen, die ihre Heimat verlassen, um ein wirtschaftlich besseres Leben zu finden. In der Heimat echter Wirschaftsflüchtlinge herrscht in der Regel kein Krieg und auch keine politische Verfolgung. Der Begriff des Wirtschaftsflüchtlings ist in Deutschland heute äußerst negativ konnotiert und zu einem der Schlüsselbegriffe in der Debatte um die Zuwanderung junger Männer etwa aus Nordafrika geworden. In der Tat gibt es verschiedene Arten von Wirtschaftsflüchtlingen, was von vielen Menschen nicht mehr unterschieden wird. Unter Wirtschaftsflüchtlinge als "Schimpfwort" werden Personen verstanden, welche das deutsche Ayslrecht missbrauchen, um soziale Leistungen zu erhalten. Es steht außer Frage, dass die meisten Wirschaftsflüchtlinge nicht das Geld hätten,einen Schlepper zu bezahlen, so dass sich die Frage nach der Bedürftigkeit dieser Menschen tatsächlich stellt. Wirklich arme Menschen, welche vor Hunger fliehen müssen, fristen in der Regel ein tristes Dasein in Elendscamps im unmittelbaren Nachbarstaat und werden empörend schlecht von den Vereinten Nationen notversorgt.

Weshalb Wirtschaftsflüchtlinge uns alle betreffen
Kaum ein Thema hat die Republik seit der Deutschen Einheit so polarisiert wie die Flüchtlingskrise und damit verbunden auch die Wirtschaftsflüchtlinge. Während eine extreme Seite des Willkommens ein ewiges "Weiter so" propagiert, schreckt die andere extreme Seite der Ablehnung auch vor Brandstiftung nicht zurück. Wer sich indes mit einem Sachverhalt beschäftigt, ist weniger gefährdet, ein in der einen oder der anderen Hinsicht exremes Weltbild zu entwickeln. Der Politik stünde es gut zu Gesicht, sich nicht nur in Parolen zu üben, sondern unabhängig vom nächsten Wahltermin vernünftige und machbare Lösungen für ein unbestritten so nicht tragbares Problem zu finden.

Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Wirtschaftsflüchtlinge
Noch immer gibt ein großer Teil der Flüchtlinge in Deutschland an, sämtliche Papiere verloren zu haben, was einen Erstverdacht, dass es sich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, durchaus nahelegt. Es gibt Hinweise darauf, dass speziell in Libyen Hunderttausende auf Schiffsplätze nach Europa warten und dass es sich hierbei vorrangig um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Viele Forscher halten den Ansturm auf Europa aus dem Süden ohnehin nur für eine Vorhut dessen, was sich aufmachen könnte, wenn die Politik nicht endlich Lösungen findet.

Aktuelle Probleme, Herausforderungen und Lösungsansätze
Das größte Problem im Bereich der Wirtschaftsflüchtlinge wie auch in der gesamten Flüchtlingskrise ist die Zerstrittenheit in der EU. Wenn sich die EU auf eine einheitliche Versorgung von Flüchtlingen, und dazu zählen ja zunächst auch Wirtschaftsflüchtlinge, einigen könnte, wäre zumindest der Zustand beendet, dass einzelne Länder fast zusammenbrechen, während andere Mitgliedsstaaten jede Teilnahme verweigern. Eine weitere große Herausforderung ist die mangelnde Kooperationsbereitschaft vieler Länder bei der Wiederaufnahme ihrer Staatsbürger. Auch hier fiele es einem geeint auftretenden Europa leichter, Druck auszuüben, als Deutschland alleine. Wenn Europa in Bezug auf die Flüchtlingskrise und damit auch in Bezug auf die Wirtschaftsflüchtlinge nicht zusammenfindet, wird es scheitern und mit ihm vermutlich seine Einzelstaaten.