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Flucht und Vertreibung

Marcus von Jordan
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piqer: Marcus von Jordan

Andere Perspektive zur Migrationspolitik

Manche Ideen des Professors kommen mir ein wenig absurd vor, manches aber auch sehr bedenkenswert. Z.B. stellt er grundsätzlich in Frage, dass Migration eine funktionierende Lösung für unser demografisches Problem ist. Und "die offene Tür" ist für ihn schon deshalb keine Option, weil wir so den Herkunftsländern dringend benötigte Menschen entziehen. Dass Fabriken in Flüchtlingscamps Teil der Lösung sein werden ist aber schon ein verflucht steiler Pass... Egal, ich freue mich über jeden Inhalt zu diesem Thema, der nachdenklich ist und nicht entweder mit Ängsten und/oder Ideologie hantiert.
Andere Perspektive zur Migrationspolitik

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Kommentare 2
  1. Daniel Bruchhäuser
    Daniel Bruchhäuser · vor 9 Monaten

    Ein interessantes Interview das durchaus neue Aspekte anbietet. Teilweise bildlich sehr drastisch dargestellt zB der "Anreiz" der Flucht als Art russisches Roulette.

  2. J. Olaf Kleist
    J. Olaf Kleist · vor etwa einem Jahr

    Die Universität Oxford hat drei exzellente Migrationsforschungsinstitute und Collier gehört keinem davon an. Als jemand der an einem dieser Institute arbeitet, würde ich behaupten, dass niemand der dort forschenden WissenschaftlerInnen Collier so zustimmen würde. Er mag in anderen Gebieten ein guter Ökonom sein, aber seine Aussagen zu Vielfalt, Demographie, den Auswirkungen auf Auswanderunsgsländer, überhaupt zu Motiven, Strukturen und Effekten von Migration widersprechen alle den Ergebnissen der Migrationsforschung. Man muss dies zumindest stark differenzieren. Solche Pauschalaussagen mögen sich gut verkaufen, gerade im konservativen Lager in Großbritannien, doch hilfreich oder wissenschaftlich sind sie nicht.

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