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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Dienstag, 30.04.2019

Zusammenfassung: Wie der US-Schattenkrieg in Somalia kaum beachtet wird

Sowohl das US-Militär als auch die CIA sind in Somalia weiterhin aktiv. Viele Operationen werden in Deutschland, nämlich vor meiner Haustür in Stuttgart, koordiniert. Hier befindet sich das US Africa Command (AFRICOM). Dies ist gewiss ein Grund mehr, um das Geschehen in Somalia zusammenzufassen. 

- Es sind vor allem die zivilen Opfer, die durch US-Luftangriffe, ausgeführt durch konventionelle Kampfjets und vor allem Drohnen, massiv zugenommen haben. Brian Castner von Amnesty International beschreibt in diesem Stück, wie schwierig es ist, diese Opfer zu ermitteln und zu identifizieren. Vieles davon erinnert mich an meine eigene Arbeit in Afghanistan. Viele Regionen sind etwa abgelegen und werden kaum von Journalisten usw. besucht. Jene, die den "War on Terror" seit Jahren ankurbeln, profitieren von dieser Informationslücke. 

- Die offiziellen Zahlen des US-Militärs stimmen nicht. Luftangriffe in Somalia töten viel mehr Zivilisten als Washington und das Pentagon es zugeben. Um dies aufzudecken, wird die Arbeit von mutigen Journalisten benötigt. Ein Beispiel hierfür ist Amanda Sperber. Sie macht in dieser ausführlichen Recherche den Drohnen-Alltag in Somalia deutlich. 

- Und natürlich ist in diesem Kontext die aktuelle AI-Recherche wichtig, die im letzten Monat veröffentlicht wurde. Die Menschenrechtsorganisation hat vor Ort ausgiebig recherchiert und deutlich gemacht, dass weitaus mehr Zivilisten getötet wurden. Sie wirft den USA Kriegsverbrechen vor. 

Zusammenfassung: Wie der US-Schattenkrieg in Somalia kaum beachtet wird
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Kommentare 1
  1. Johann Rosenlaub
    Johann Rosenlaub · Erstellt vor 4 Monaten ·

    Libyen ist immer mehr in den Fokus der politischen Globalplayer gerückt - sei es die Türkei, Saudi-Arabien, Rußland (https://www.dw.com/de/...), der USA oder auch Ägypten, das ganz eigene Ziele vor der "Haustür" verfolgt.

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