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Flucht und Einwanderung

Achim Engelberg
Dr. phil.
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piqer: Achim Engelberg
Freitag, 20.05.2016

Wie sehen Afrikaner Flucht und Vertreibung?

Es gibt keine Flüchtlingskrise, sondern die seit Jahrzehnten bestehenden Konflikte rücken näher an uns heran, werden bei uns verstärkt gezeigt und diskutiert. Der in Berlin lebende und in Kamerun geborene Filmkritiker Enoka Ayembaim gibt einen Überblick über afrikanische Filme, die sich mit den Problemen von Vertreibung auseinandersetzen. Entlang historischer Zäsuren wie der Unabhängigkeit vieler afrikanischer Staaten um das Jahr 1960, ist der Artikel strukturiert.

Ab Mitte der 1980er Jahre sieht er zwei unterschiedliche, aber auf sich bezogene Prozesse, die die Beziehung Europas und Afrikas entscheidend verändern - und die bis heute wirken: "Zum einen verschlechtern sich aufgrund der sogenannten Strukturanpassungsprogramme des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank die sozialen und wirtschaftlichen Indikatoren in fast allen afrikanischen Ländern. Viele staatliche Firmen müssen schließen oder werden von ausländischen Unternehmen für wenig Geld aufgekauft. Die Armut wächst enorm, und junge Menschen, die auf den Arbeitsmarkt drängen, finden keine Beschäftigung. ... Zum anderen wurde Europa im Zuge des Schengener Abkommens seit 1985 zu einer streng bewachten Festung ausgebaut. Trotz unzähliger Dramen bei der Überquerung des Mittelmeers und unter Inkaufnahme der gefährlichen Überwindung der hohen Mauern und Zäune zum Beispiel in Ceuta und Melilla versuchen weiterhin viele ihr Glück und versuchen irgendwie nach Europa zu kommen."

Weiterhin verlaufen die Flucht- und Migrationswege nicht nur nach Europa. In afrikanischen Großstädten wie Abidjan, Dakar, Lagos oder Johannesburg kommen zahlreiche Menschen aus anderen Regionen des Kontinents.

Einen ersten Einblick, wie das Bild und Szene wird, geben die Trailer zu den Filmen.

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