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Flucht und Einwanderung

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
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piqer: Jürgen Klute
Montag, 12.02.2018

Wie die Integration von 14 Millionen Flüchtlingen in den 1950er Jahren gelang

Dass ab 1945 rund 14 Millionen Menschen aus den ehemaligen Ostgebieten nach Deutschland flohen, ist fast vergessen. Ebenso, dass die Aufnahme der damaligen Flüchtlinge keineswegs freundlich und konfliktfrei geschah.

In einem Interview mit dem SPIEGEL zeichnet der Historiker Andreas Kossert diese vergessene Geschichte nach. Dabei geht es nicht nur um ein Erinnern, sondern vor allem um die Frage, welche gesellschaftlichen Veränderungen die Flüchtlinge in Gang gesetzt haben, wie Politiker mit den Herausforderungen umgegangen sind, und was aus dieser Geschichte für den heutigen Umgang mit Flüchtlingen und Migranten zu lernen wäre.

Vieles scheint durchaus vergleichbar zu sein. Allerdings gibt es zu den heutigen Flüchtlingen einen markanten Unterschied: Die Flüchtlinge, die ab 1945 nach Deutschland kamen, erhielten mit der Gründung der BRD 1949 die Staatsbürgerschaft der BRD. So konnten sie sich politisch engagieren und ihre Interessen in Parteien und Parlamenten vertreten. Damit war die damalige Politik gezwungen, sich mit den Interessen der Flüchtlinge auseinanderzusetzen und Lösungen zu erarbeiten, etwa in Form des Lastenausgleichs.

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