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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Samstag, 07.05.2016

Von Aleppo nach Goslar. Die beeindruckendste und bedrückendste Syrien-Doku

„Was macht eigentlich Marcel Mettelsiefen?“ ging mir vor ein paar Wochen durch den Kopf, als mal wieder in irgendeinem schlecht recherchierten Syrien-Beitrag zu lesen war, dass man dies und das nicht nachprüfen könne. Der Video- und Fotojournalist Marcel Mettelsiefen ist so etwas wie der personifizierte Gegenbeweis zu dieser Behauptung. Dutzende Male ist er undercover nach Syrien gereist und hatte Bilder und Eindrücke mitgebracht, wie es allenfalls eine handvoll anderer Journalisten weltweit vermochten. Zurecht ist er dafür mit Preisen überhäuft worden (unter anderem mit einem Emmy).

Zumindest in meiner Wahrnehmung war es zuletzt aber still um ihn geworden. Der mögliche Grund lief am Donnerstagabend im ZDF (und seitdem jederzeit in der Mediathek). Seit 2013 hat Mettelsiefen die syrische Familie Kasmou begleitet: von Aleppo bis ins niedersächsische Goslar. In langen, ruhigen Szenen und ohne Effekthascherei zeigt „Das Schicksal der Kinder von Aleppo“ diesen Weg, so bedrückend und beeindruckend wie es kaum ein anderer Film zum Thema bisher vermocht hat.

Von Aleppo nach Goslar. Die beeindruckendste und bedrückendste Syrien-Doku
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