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Flucht und Einwanderung

Tod per Drohne, immer noch

Emran Feroz
Journalist
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Emran FerozMontag, 30.08.2021

Der US-Einsatz in Afghanistan endet auf dieselbe Art und Weise, wie er gestartet ist: Mit blinden Drohnenangriffen und zivilen Opfern. 

Gestern fand ein solcher Angriff nämlich in Kabul statt. Getötet wurden mindestens zehn Zivilisten. Auch am Tag zuvor fand in der östlichen Provinz ein Drohnenangriff statt. US-Präsident Joe Biden und seine Regierung sprachen in beiden Fällen von "Racheangriffen"

Am Freitag griffen IS-Terroristen eine Menschenmenge am Kabuler Flughafen an. Getötet wurden mehrere US-Soldaten und fast 200 afghanische Zivilisten. 

Die jüngsten Drohnenangriffe, so scheint es, sollen allerdings nur die westliche Öffentlichkeit befriedigen. Es gibt keinen einzigen Beweis, dass ein IS-Mitglied bei den Angriffen getötet wurde. Stattdessen übernehmen viele Beobachter leider (und wie gewohnt) die US-Narrative. Anstatt sie zu hinterfragen, werden sie einfach verbreitet. 

Auch dies ist nichts Neues am Hindukusch. Wer meine Arbeit verfolgt, weiß, dass Drohnenangriffe seit 20 Jahren mehrheitlich Zivilisten in Afghanistan töten. Der allererste Angriff am 7. Oktober 2001 traf nicht Taliban-Chef Mullah Omar, sondern namenlose Afghanen. Dieses Szenario hat sich stets wiederholt. Bis heute. 

Übrigens: Die Kollegen von Democracy Now! haben mich heute zur Thematik interviewt. Das Ganze kann man sich hier reinziehen. 

An dieser Stelle möchte ich auch meine Abwesenheit auf piqd entschuldigen. Die letzten Tage waren für mich sowohl beruflich als auch privat extrem anstrengend. Bald gibt es auch hier das Übliche (und noch viel mehr) von meiner Seite.

Tod per Drohne, immer noch

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