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Flucht und Einwanderung

Libanons Rassismusproblem betrifft Geflüchtete

Emran Feroz
Journalist
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Emran FerozMontag, 23.10.2017

Anschaulicher Text, der deutlich macht, was für ein Rassismusproblem innerhalb der libanesischen Gesellschaft gegenüber Geflüchteten aus Syrien herrscht.

Vor einigen Tagen meinte Gebran Bassil, der Außenminister des Libanons, auf Twitter folgendes: 

"We are racist in our Lebanese identity."

Damit wollte er ein weiteres Mal deutlich machen, dass es nicht normal und wünschenswert sei, Syrer als gleichwertige Menschen zu betrachten.

Diese Rhetorik des Hasses ist im Libanon - ähnlich wie zum Beispiel in vielen EU-Staaten - mittlerweile salonfähig geworden.

Bassil und andere libanesische Politiker, die derartige Meinungen vertreten, weisen explizit darauf hin, nicht rassistisch zu sein. Stattdessen betrachten sie sich sogar als eine Art "Antifaschisten", die den IS-Extremisten und Co. gegenüber stehen. 

Ähnlicher Hass trifft im Libanon auch palästinensische Geflüchtete. Der Autor des Textes macht anschaulich deutlich, wie derartige Narrativen dekonstruiert werden müssen. Denn nur durch die darauffolgende Veränderung könne den Geflüchteten im Land - im kleinen Libanon weit mehr als eine Million - wirklich geholfen werden. 

Es ist sicherlich nicht falsch zu behaupten, dass dies auch auf andere Gesellschaften zutrifft. 

Libanons Rassismusproblem betrifft Geflüchtete

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