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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Montag, 14.11.2016

Kein µ Hoffnung. Trump will bis zu drei Millionen Migranten abschieben.

Das schöne Wort Hoffnung ist sicherlich nicht das, was einem als erstes zu Trumps Wahlsieg einfällt. Und gerade deshalb dürfte der designierte US-Präsident derzeit viele in jene letzte Hoffnung treiben: Hoffen, dass viele seiner radikalsten Positionen schlicht zu absurd sind, um Gesetz zu werden. Hoffen, dass es sich in vielen Fällen doch nur um Wahlkampfparolen handelte, um ein paar Hillbilly-Stimmen im Mittleren Westen einzufangen. Hoffen, dass nach der Wahl doch der ein oder andere Berater auftaucht, der Trump davon überzeugt, dass so manche seiner Vorstellungen im Land von Checks and Balances einfach nicht umsetzbar sind.

Und hatte Trump nicht selbst Anlass zu dieser Hoffnung gegeben, als er nach seinem Wahlsieg einige seiner radikalsten Forderungen von seiner Website nehmen ließ? (nicht so richtig, schreibt BildBlog)

Nun hat Trump sein erstes post-Wahl-Interview und dort noch einmal seine Pläne von Mauerbau bis Massenabschiebungen bekräftigt und damit klargestellt: Nein, es gibt keinen Grund zur Hoffnung. (Aber zum Protestieren)

Kein µ Hoffnung. Trump will bis zu drei Millionen Migranten abschieben.
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