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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Dienstag, 21.03.2017

In Syrien ist Vergewaltigung eine Kriegswaffe

Laut Frauenrechtlerinnen werden Vergewaltigungen in Syrien als Kriegwaffe eingesetzt — und zwar von allen Kriegsparteien. 

Demnach soll auf diese grausame Art und Weise der gegnerischen Gruppe deutlich gemacht werden, dass sie „ihre Frauen" nicht beschützen können.

Für die zahlreichen Opfer sind die Folgen verheerend. Viele Frauen sind traumatisiert und entwickelten im Laufe der Kriegsjahre Phobien. Sie leiden an Schlafstörungen, sind depressiv und selbstmordgefährdet. 

Besonders schockierend: Täter sind mittlerweile nicht nur Soldaten oder Rebellen, sondern auch Bekannte oder Nachbarn. Der Grund: Durch den kriegerischen Alltag ist die Hemmschwelle bei Gewalt gesunken

Selbst in Flüchtlingslagern sind Frauen nicht sicher. Manchmal stellen dort sogar Helfer für Sex mehr Essen in Aussicht.

Die genaue Anzahl der vergewaltigten Frauen ist weiterhin unklar, da das Thema tabuisiert wird. Viele Frauen schämen sich und sprechen nicht über jene Gewalt, die sie widerfuhren. 

In Syrien ist Vergewaltigung eine Kriegswaffe
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