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Flucht und Einwanderung

Gestern & Heute: Heimat, Flucht, Gewalt – zum Tod von Doğan Akhanlı

Achim Engelberg
Dr. phil.
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Achim EngelbergDienstag, 02.11.2021

Im berührenden wie tiefgründigen Nachruf, den der gerade gewählte PEN-Präsident Deniz Yücel über den viel zu früh verstorbenen Freund Doğan Akhanlı schrieb, heißt es weit über den konkreten traurigen Anlass hinausgehend:

Überhaupt, Heimat. Eines seiner großen Themen, oft in Verbindung mit Flucht und Gewalt. Akhanlı wusste: Heimat haftet weder jedem Menschen so unveränderlich an wie seine Augenfarbe oder Schuhgröße, noch gibt es sie allein im Singular - auch wenn im Deutschen die grammatikalisch korrekte Pluralform die Heimaten derart fremd klingt, dass man sie leicht für falsch halten könnte.

Doch ebenso wusste Akhanlı, dass das progressive Ideal des Kosmopoliten und Weltbürgers, der überall auf Erden zu Hause ist, eine schöne wie bis auf Weiteres unerreichbare Utopie bleiben wird. Dass der Mensch eine Heimat braucht, sicherheitshalber zwei oder drei. Dass Heimat aber nicht umsonst zu haben ist. Dass sie Zeit, Mühe, und einiges mehr kostet.

Wer mehr über diesen oft inhaftierten und geschundenen Doğan Akhanlı wissen möchte, findet Erhellendes in diesem älteren Beitrag des deutschen Schriftstellers Imre Török, der selbst Fluchterfahrungen hat.

Dennoch sollte man Doğan Akhanlı nicht auf das Politische reduzieren. Treffend schreibt deshalb Deniz Yücel:

Doch Literatur, die diesen Namen verdient, ist nicht wissenschaftliche oder politische Publizistik (oder Polit-Aktivismus) mit anderen Mitteln. Sein Metier war das Poetische und Gefühlvolle, was gerade auch in seinen nichtliterarischen Texten oder seinen Interviews aufblitzte.

Deshalb gibt es wenige Seiten seiner Prosa hier und hier und dazu ein Interview.

Gestern & Heute: Heimat, Flucht, Gewalt – zum Tod von Doğan Akhanlı

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