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Flucht und Einwanderung

Fabian Goldmann
mal freier Journalist, mal Islamwissenschaftler, je nach Laune
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piqer: Fabian Goldmann
Sonntag, 08.05.2016

Freispruch in Köln. Die zweite Opfergruppe der Silvesternacht

In der sogenannten Flüchtlingskrise gibt es wahrscheinlich kein anderes einzelnes Ereignis, das mehr Einfluss auf die öffentliche Debatte hatte als die Kölner Silvesternacht. Politiker beschlossen schärfere Gesetze, Medien beschworen das Ende der Willkommenskultur und ein immer größer werdender Teil der Öffentlichkeit folge dem Klischee vom triebgesteuerten Araber, der doch besser zu Hause geblieben wäre. Mehr als vier Monate nach der Neujahrsnacht müssen die meisten Flüchtling tatsächlich zu Hause bleiben. Einen wegen eines Sexualdeliktes verurteilten Flüchtling gibt es indes immer noch nicht.

In DIE ZEIT gibt es einen der weniger längeren Berichte zum ersten Gerichtsurteil infolge eines mutmaßlichen Sexualdeliktes in der Kölner Silvesternacht. Nach 1.000 Strafanzeigen, 159 Tatverdächtigen und 36 Anklagen wegen sexueller Übergriffen liegt die Anzahl der Verurteilten nach diesem Prozess immer noch bei 0. Der Prozess endete mit einem Freispruch – und mit der steigenden Gewissheit, dass neben zahlreichen Frauen auch unzählige Flüchtlinge Opfer der Silvesternacht geworden sind. 

Freispruch in Köln. Die zweite Opfergruppe der Silvesternacht
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Kommentare 1
  1. Leopold Ploner
    Leopold Ploner · vor mehr als einem Jahr

    Traurigerweise bin ich kein bisschen überrascht.