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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Dienstag, 01.05.2018

Fotoserie: Die letzten Bilder Shah Marais

Ich bin zutiefst erschüttert. 

In Afghanistan wurden gestern zehn Journalisten und andere Zivilisten mitten auf der Straße getötet. Neun von ihnen starben bei einem IS-Anschlag in Kabul, ein weiterer Journalist wurde in der Provinz Khost erschossen. 

Für Medienschaffende in bzw. aus Afghanistan ist dies ein schwarzer Tag. 

Das Massaker macht nämlich ein weiteres Mal deutlich, dass journalistische Arbeit in Afghanistan stets tödlich sein kann. Hinzu kommt, dass viele afghanische Journalisten oftmals die "Drecksarbeit" machen müssen, die kein "westlicher" Journalist riskiert - oftmals ist dies mit wenig Geld und sehr hoher Lebensgefahr verbunden, und hier spreche ich unter anderem aus eigener Erfahrung.

Zu den Todesopfern gehört auch Shah Marai, ein erfahrener AFP-Fotograf. Als ich sein Gesicht gestern sah, fiel mir auf, dass ich ihn selbst einmal im AFP-Büro in Kabul getroffen habe. Es war nur ein kurzer Augenblick, in dem wir uns lediglich begrüßten. 

Doch nun ist Shah Marai weg. Etwas, das er hinterlassen hat, sind seine Bilder, die man hier bewundern kann.

Fotoserie: Die letzten Bilder Shah Marais
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