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Flucht und Einwanderung

J. Olaf Kleist
Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Flüchtlingsforschung
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piqer: J. Olaf Kleist
Dienstag, 03.05.2016

Flüchtlingskrise und die Erinnerung an die DDR

Die Flüchtlingskrise führt dazu, dass sich kaum noch jemand einer politischen Meinung entziehen kann. Man muss sich zu dem verhalten, was in der eigenen Nachbarschaft, in Deutschland, in Europa und weltweit passiert. Es führt sicherlich zu einer Polarisierung aber auch zu einer selektiven Erinnerung, so Anke Domscheit-Berg. Wie kommt es, so fragt sie, dass es eigentlich einen Konsens gibt, dass das DDR Regime zu verurteilen ist - nicht zuletzt für seine Menschenrechtsverbrechen und seine Grenzpolitik - , nun aber die EU vor Menschenrechtsverletzungen in der Türkei die Augen verschließt und aus ihrem Budget Grenz- und Selbstschussanlagen an der Grenze zu Syrien finanziert werden. Wie kann es sein, dass es keinen Aufschrei gibt, angesichts dieser Politik und diese stattdessen als Erfolg gefeiert wird?

Flüchtlingskrise und die Erinnerung an die DDR
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